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Kopfbaumschnitt in Bislich

Bei der sechsten Aktion im Winterhalbjahr ging es Eschen "an den Kragen"

 

Als Team voll Tatendrang - Peter Malzbender

Als Team voll Tatendrang

Foto: Peter Malzbender

 

Am Samstag, den 25. Januar, startete die NABU-Gruppe Bislich die sechste Kopfbaum-Schneideaktion dieses Winterhalbjahres auf dem Gemeindegebiet. Im Rheinvorland wurden zwei uralte Kopfeschen fachgerecht geschneitelt. An der schweißtreibenden Knochenarbeit beteiligten sich fünfzehn aktive Naturschützer. Initiator und NABU-Vorstandsmitglied Gregor Alms freute sich über die große Teilnahme: „Es ist einfach fantastisch, dass hier Jung und Alt so toll zusammen gearbeitet haben“. Agraringenieur Franz-Wilhelm Ingenhorst hatte die gewaltigen Äste von den Bäumen heruntergeholt und zusammen mit Gregor Alms auf dem Boden transportgeeignet geschnitten. Selbstverständlich haben die NABU-Männer einen Motorsägen Führerschein. Das schwere Geäst musste dann mit viel Muskelkraft auf einen Traktoranhänger gehievt werden. Schäfer Hans Holtkamp brachte das Schnittholz dann zur benachbarten NABU-Naturarena. Hier wurde das Holz direkt in eine bereits vorhandene Benjeshecke eingebracht. Diese sogenannte Totholzhecke bietet vielen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum. Am Mittag stärkte man sich dann gemeinsam mit Brötchen, Bergkäse und Apfeltee. Gregor Alms hat bereits vor 35 Jahren am Harsumer Graben in Bislich die ersten Kopfweiden-Stecklinge gesetzt. Mittlerweile werden von den Aktiven hier bereits über 200 Kopfweiden betreut. In dieser Schneidesaison hat die agile Truppe bei Wind und Wetter bisher 46 Kopfweiden und zwei Kopfeschen geschnitten. Kopfbäume sind prägende Elemente der bäuerlichen, niederrheinischen Kulturlandschaft. Der Erhalt dieses Kulturgutes dient gleichzeitig der Artenvielfalt. Viele heimische Tier- und auch Pflanzenarten leben in oder auf den Kopfbäumen.

 

Auch die Damen sind voll Power - Peter Malzbender

Auch die Damen sind voller Power

Foto: Peter Malzbender

 

Text: Peter Malzbender

 

 

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