NABU Kreisgruppe Wesel
Suchen
 | 
E-Mail senden Aktuelle Seite drucken

 

 

  

 

 

 

 

 


 

 

 

 

NetConMedia Sponsor-Projekt

NABU sucht Quartiere für Schleiereulen

In der NABU-Auffangstation für verletzte Greifvögel und Eulen in Wesel-Blumenkamp warten wieder aufgepäppelte Schleiereulen auf ihren Abflug. Vor gut zwei Monaten waren die lautlosen Nachtjäger als fast flügge Jungvögel innerhalb einer Woche als hilfsbedürftige Kreaturen in der Pflegestation gelandet. Was war passiert? Eine einwöchige Starkregen-Periode verhinderte massiv die Jagdausflüge der Euleneltern, so dass sie nicht genügend Futter für ihren Nachwuchs heranschaffen konnten. Der prasselnde Dauerregen in der Nacht machte es den Altvögeln fast unmöglich, das Rascheln einer Maus mit dem Gehör heraus zu filtern.Erschwerend kam hinzu, dass die kletschnasse Vegetation platt auf den Boden gedrückt wurde und so die Bewegungen weder von Maus noch Ratte selbst für die scharfen Augen der Eulen auszumachen waren. Die Not der noch nicht flüggen Jungvögel war schließlich so groß, dass sie vor Hunger oftmals aus den sicheren Brutkästen in schwindelnder Höhe gesprungen sind und meist als hilflose Eulenkinder auf dem Stall- oder Hofboden landeten.

 

Erfreulicherweise haben Landwirte und andere Naturfreunde aus dem ganzen Kreis Wesel sofort die Initiative ergriffen und den NABU angerufen. "Aus Brünen, Spellen, Kamp-Lintfort und Dinslaken-Hiesfeld erreichten uns die Notrufe von besorgten Eulenfreunden. Ich selbst habe mich mehrmals auf den Weg gemacht und die Vögel abgeholt. Dann zur Greifvogelstation zu Karl-Heinz Peschen gebracht, der die jungen Schleiereulen mit großem Arbeitsaufwand wieder aufgepäppelt hat. Nun können sie wieder frei gelassen werden." sagt Peter Malzbender, Vorsitzender der NABU-Kreisgruppe Wesel. Einige junge Schleiereulen konnten bereits ausgewildert werden.

 

Sechs Vögel warten allerdings jetzt noch auf den Abflug. Dazu sucht der NABU noch drei geeignete Höfe im gesamten Kreis Wesel, in deren Umfeld möglichst viele Wiesen und Weiden und keine stark befahrenen Straßen sind. Wer Schleiereulen-Partner werden möchte, meldet sich bitte bei der NABU-Kreisgruppe Wesel unter folgender Tel.-Nr. 0281/164 77 87 (werktags von 9:00 bis 15:00 Uhr).
 

 

 Schleiereulen

  Diese jungen Schleiereulen warten in der NABU-Greifvogelstation Wesel-Blumenkamp

  auf neue Quartiere

  Foto: Peter Malzbender

Peter Malzbender, September 2016

Zusätzliche Informationen anfordern... Zusätzliche Informationen anfordern...

Winterfütterung

mehr...

Richtiges Füttern hilft und ist ein Naturerlebnis, aber kein Naturschutz. Erst bei Frost und geschlossener Schneedecke ist gegen richtiges Füttern nichts einzuwenden.

mehr... mehr...

Unsere Sponsoren

Unterstützen auch Sie uns und unsere Arbeit...

Unterstützen auch Sie
uns und unsere Arbeit...

 mehr

 

  

 

 
 Vogel des Jahres 2017

Waldkauz (Stryx Aluco) - Peter Kühn

Lautloser Jäger der Nacht - Der Waldkauz