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Naturdetektive in Neukirchen-Vluyn

Von schrägen Vögeln und coolen Baumgestalten

In der Woche vom 25. bis zum 29. Juli 2016 fand auf dem Gelände des Naturschutzzentrums in Neukirchen-Vluyn die jährliche Veranstaltung für die kleinen Naturdetektive statt. Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren konnten in diesem Jahr unter Anleitung des Biologen Marcel Wirth viel Wissenswertes rund um die Themen Vögel und Baumwesen erfahren.

 

Unterstützt von den Mitgliedern der NABU Ortsgruppe Moers/Neukirchen-Vluyn bot Herr Wirth den Kindern ein abwechslungsreiches Programm auf dem naturbelassenen Gelände. Nach einer kurzen Einführung am Morgen ging es mit Fernglas und Liste ausgerüstet darum, die Vögel in ihrem natürlichen Lebensraum zu entdecken. Manche fand man sehr schnell, andere versteckten sich gekonnt im dichten Geäst der Bäume – nur ihr Zwitschern verriet ihre Anwesenheit! Vogelstimmen zu erkennen, war also ein wichtiger Bestandteil für das Bestimmen der jeweiligen Art und wurde mit Hilfe von Tonaufnahmen eingeübt.

 

Auch Regen konnte die Veranstaltung nicht trüben, wenn unter der schützenden Überdachung am „Hauptquartier“ Quizfragen beantwortet und das bisher erworbene Wissen abgefragt wurde. Wie kann man Ringeltaube und Türkentaube voneinander unterscheiden? Wann landet ein Mauersegler ausschließlich? Woher hat der Zilpzalp seinen lustigen Namen? Die Kinder wussten schnell die richtigen Antworten.

 

Weil Vögel gern in Bäumen sitzen, gehörte es auch dazu, einige heimische Baum- und Straucharten kennenzulernen. Silberweide, Birke und Holunder bieten nicht nur den Vögeln einen wichtigen Lebensraum, sondern halten auch für uns Menschen wertvolle Inhaltsstoffe bereit. Ganz abgesehen davon, dass man in ihnen wunderbar klettern kann!

 

Die Kindergruppe wuchs in den fünf Tagen zu einem wundervollen Team heran – die Älteren kümmerten sich um die Jüngeren, Freundschaften wurden geschlossen und am Ende wurden Telefonnummern ausgetauscht und Treffen verabredet. Auf die Betreuer wartete am letzten Tag der Veranstaltung auch eine besondere Überraschung – sie lernten, was es bedeutet, wenn man „gecenter-shocked“ wird...von den Kindern erwarten die Großen stets Vertrauen – hier drehten die Kleinen nun den Spieß um und ließen uns das sauerste Bonbon aller Zeiten probieren! Nun, so haben wir auch etwas dazu gelernt – und sauer macht bekanntlich lustig!

 

 Zilpzalp

  Ruft unermüdlich seinen Namen: der Zilpzalp.

  Foto: NABU/Gaby Schröder


Text: Claudia van Zütphen; August 2016

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