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Verdacht auf Vergiftung

6 Greifvögel und ein Marder lagen tot am Freizeitsee

Veterinäramt: „Dringender Verdacht“ auf Vergiftung

 

Vergiftung Bussard

Toter Mäusebussard am Freizeitsee Menzelen in Alpen

 Foto: Komitee gegen den Vogelmord

Wesel/Alpen. Vogelschützer haben Anfang der Woche in einem Gehölzstreifen am Rande des Freizeitsees Menzelen einen grausigen Fund gemacht. Rund um einen besetzten Dachsbau fanden Mitarbeiter des Komitees gegen den Vogelmord nach einem Hinweis aus der Bevölkerung am Rosenmontag 6 tote Mäusebussarde sowie die Überreste eines Steinmarders und einer Taube. „So viele Tierkadaver an einem Ort sind sehr ungewöhnlich. Aufgrund der Fundumstände bestand der Verdacht, dass es sich um eine Vergiftungsaktion handeln könnte“, so Komiteesprecher Axel Hirschfeld. „Wir haben umgehend die Polizei angerufen, dort sah man sich aber wegen der laufenden Karnevalszüge nicht in der Lage, Beamte zum Fundort zu schicken“.

 

In Abstimmung mit der Leitstelle der Polizei wurden die Tiere zur Ermittlung der Todesursache vom Komitee zum Chemischen Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Krefeld gebracht. Das Ergebnis der pathologischen Untersuchung liegt seit heute Morgen vor: „Es besteht auf Grund des atypisch chemischen Geruchs der Tiere der dringende Verdacht auf das Vorliegen einer Intoxikation“, so das Gutachten der Krefelder Veterinäre. Um zu ermitteln, welches Gift die Tiere getötet haben könnte, wurden Gewebeproben an ein Speziallabor geschickt.

 

Bis das Ergebnis vorliegt, bittet das Komitee die Bevölkerung um Mithilfe. Zeugen, die weitere tote Tiere oder mögliche Köder finden, sollten sich entweder direkt an die Polizei oder an die Vogelschützer (Tel.: 02 28 - 66 55 21) wenden. Hundebesitzer werden Gebeten, ihre Tiere im Bereich des Freizeitsees an die Leine zu nehmen und auf verdächtige Köder zu achten.

 

ViSdP: Alexander Heyd, Komitee gegen den Vogelmord, An der Ziegelei 8, 53127 Bonn, 02 28 - 66 55 21 oder 0 172 - 21 91 542

 

 

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