NABU Kreisgruppe Wesel
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NABU-Naturarena besteht seit Anfang 2009

Die NABU-Kreisgruppe Wesel unterhält seit Anfang 2009 auf einem ca. 8.000 qm großen Gelände in Wesel "Auf dem Mars/Bislicher Straße" ein Informations- und Demonstrationsobjekt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Gezeigt werden hier Streuobstwiesen, verschiedene Natur-Teiche, eine Hügellandschaft mit Trockenstandorten sowie Wallhecken, Benjeshecken, Kräutergärten, Schmetterlingswiesen, Feuchtwiesen und vieles mehr.

 


  

Naturerlebnis hautnah

Die NABU-Naturarena in Bislich ist eine Oase für viele Tiere, Pflanzen und Menschen.
Hereinspaziert: in die Arena der kleinen Naturwunder am Wegesrand. Unmittelbar am Deich von Bislich, dem malerischen Rheindorf bei Wesel. Da wo noch einige Schafe, Rinder, Kühe, Pferde, Esel, Hühner und Hausgänse ein beschauliches Tierleben auf den Weiden und Deichabschnitten an einigen Bauerhöfen voll auskosten dürfen. Insbesondere die vielen Spaziergänger und Radfahrer auf den Deichen müssen sich doch manchmal bei diesen Anblicken in ihre Kindheit versetzt fühlen. Solch Augenschmaus ist ganz selten geworden. Und eigentlich nur die älteren Passanten können sich daran noch erinnern. Aber: Solche Bilder einer vermeintlich landwirtschaftlich geprägten Idylle kann man in Bislich erfreulicherweise noch sehen. Heile Welt und Sonnenschein; erlebenswert wie in Kinderbüchern vom bäuerlichen Landleben. Zu schön, um wahr zu sein. Natürlich sind auch hier die meisten Bauern der desaströsen EU-Landwirtschaftspolitik ausgeliefert. Und die ist bekanntermaßen alles andere als naturverträglich. Ganz anders als an der Straße „Auf dem Mars“. Hier hat die Kreisgruppe Wesel im Naturschutzbund Deutschland (NABU) ein Kleinod geschaffen. Auf knapp einem Hektar Fläche gibt es verschiedene niederrheinische Lebensraumtypen zu bestaunen, die die Naturschützer dort mit schweißtreibender Ausdauer installiert haben.

 

 Schmetterlingsgarten

  Der blütenprächtige Schmetterlingsgarten lockt immer wieder viele Besucher an.

  Foto: Peter Malzbender

 

Paradies für die Sinne

Allen voran NABU-Vorstandsmitglied Gregor Alms und Johannes Schürmann vom Naturgarten e.V. haben zusammen mit fleißigen Helfern ein kleines Dorado der Artenvielfalt ins Leben gerufen. Und das kann sich sehen, erleben und erkunden lassen. Einfach hier mal die Seele baumeln lassen und die eigenen Sinne aus dem Alltagsgepäck wieder auskramen: So wird das Hören, Riechen, Gucken und Begreifen zu einem Erlebnis mit manchmal nachhaltiger Wirkung. Und was kann man erwarten? Eigentlich an jeder Ecke eine kleine Überraschung. Bunte Tagfalter fabrizieren gerne bei Sonnenschein federleichte Tanzflüge über dem blütenprächtigen Schmetterlingsgarten.

 

 C-Falter

  Der C-Falter ist auch in der Naturarena anzutreffen.

  Foto: Peter Malzbender

 

Sie gehen dort bevorzugt auf Partner- und Nahrungssuche. Metallisch schimmernde Laufkäfer flitzen über Sandwege. An der großen Insektenwand tummeln sich viele Wildbienen; ein Experte hat dort bereits über 30 Arten festgestellt. Hoch oben im ehemaligen Trafo-Turm brütet seit Jahren erfolgreich ein Turmfalkenpaar. Seine Jungen werden in diesen Tagen ausfliegen. Vor allem jede Menge Mäuse haben die Altvögel auch auf den benachbarten Pferdekoppeln im Rüttelflug erspäht und erbeutet. Die Jungfalken sind in bester Kondition, müssen in der Natur allerdings noch das Beutemachen von ihren Eltern erlernen. Der Autor hat in den letzten beiden Jahren in der NABU-Naturarena Bislich jeweils über 30 Brutvogelarten kartieren können. Eine beachtliche Vielfalt für ein doch eher überschaubares Gelände. Der Hauptgrund dafür dürfte das reichliche Vorkommen vieler Insektenarten sein. Die haben viele unserer Singvögel bekanntermaßen zum Fressen gern.

 

 Wespenspinne

  Auch die schöne Wespenspinne kann man hier entdecken.

  Foto: Peter Malzbender

 
Ein Mosaik von Lebensräumen

Die angelegte Wallhecke, der verwunschene Käfergarten, die Dachbegrünung auf dem Pavillon, der Beerengarten, der große, beispielhaft beachtenswerte Kräutergarten, die Feuchtwiese, die Todholz- und Steinhaufen, die Ruderalflächen und natürlich auch die naturnahen Teiche sind nicht nur echte Hingucker, sondern auch Anziehungspunkte für viele spezialisierte Tier- und Pflanzenarten.

 

 Käfergarten

  Der verwunschene Käfergarten ist ein kleines Idyll.

  Foto: Peter Malzbender

 

Übrigens: Hase, Igel, Fledermaus, Eule, Marder, Fuchs und Reh sagen sich hier auch gute Nacht. Steinkauz und Fasan haben in der benachbarten Hochstamm-Obstbaumwiese auch dieses Jahr wieder erfolgreich für Nachwuchs gesorgt. An den Teichen bedienen sich Graureiher, Kormoran, Eisvogel, Flussseeschwalbe und manchmal auch ein Weißstorch. Sollen sie auch.

 

 Gartenrotschwanz

  Der Gartenrotschwanz brütete dieses Jahr mit drei Paaren auf dem NABU-Areal.

  Foto: Peter Malzbender

 

Zudem breiten sich auf dem Areal zunehmend viele Gräser und Blütenpflanzen aus, die andernorts in unserer Landschaft längst den Boden unter den Wurzeln verloren haben. Kein Wunder, Agrochemie und Kunstdünger sind in der Naturarena bedingungslos
verbannt. In den Teichen haben sich Molche und viele Grünfrösche angesiedelt. Zur Paarungszeit stehen Froschkonzerte auf der Tagesordnung. Verschiedene Klein- und Großlibellenarten schmücken in diesen Tagen mit ihren filigranen Gestalten die geeigneten Biotope.

 

 Naturteich

  Der große Naturteich ist ein echter Hingucker.

  Foto: Peter Malzbender

 

Zugänglich ist die NABU-Naturarena in Bislich an jedem ersten Sonntag im Monat. Zwischen 11 und 17 Uhr von Mai bis zum Oktober. Jeden Monat mit einem anderen Natur-Erlebnisprogramm. Sachkundige Führungen übers Gelände gehören jedes Mal dazu. 
 

Am Sonntag, 2. Juli, veranstaltet der NABU sein 40jähriges Jubiläumsfest in der Naturarena Wesel-Bislich. An der Straße „Auf dem Mars“, unmittelbar in

Deichnähe. Ab 11 Uhr sind alle Bürger herzlich willkommen. Neben vielen

Info-Ständen bieten die Naturschützer bis 17 Uhr ein tolles Familienprogramm.

Spaß, Genuss und Natur pur.


Artikel von Peter Malzbender, Juni 2017

 

 


NABU-Familienfest im Oktober 2016 in der Naturarena

Sonntagmorgen 9:00 Uhr: grau und verdammt frisch. Um 11:00 Uhr begann offiziell das Familienfest in der Naturarena „Auf dem Mars“ in Wesel-Bislich. Vorher mussten mit unseren äußerst aktiven Partnern vom Naturgarten e.V. Zelte, Stände und Co. aufgebaut werden. Viele Handgriffe waren dazu notwendig, aber alles lief wie am Schnürchen. Und siehe da: schon vor elf Uhr waren die ersten Besucher auf dem Gelände. Nicht zuletzt aufgrund des vielfältigen Angebotes strömten den ganzen Tag über Naturfreunde in die Naturarena. Es werden wohl über 500 Menschen gewesen sein.


Erstmalig waren eine große Obstmühle und –presse vor Ort. Hier zeigten sich nicht nur die Erwachsenen begeistert, auch viele Kinder waren von diesem „Riesenspielzeug“ sehr fasziniert. Kein Wunder, selbst die Kleinsten durften die Äpfel waschen, in die Mühle befördern und anschließend auch beim Pressen helfen. Heraus kam ein köstlicher, naturtrüber Apfelsaft, der eine der vielen Gaumenfreuden an diesem Tag war. Obstwiesenfachmann Franz-Wilhelm Ingenhorst hatte ebenfalls wieder viele reiche Früchtchen im Angebot, wovon viele Teilnehmer Gebrauch machten.


Mittlerweile hatte auch die Kraft der Sonne die trüben Wolken beiseite geschoben. Plötzlich war auch mehr Farbe im Spiel: nuancenreich und brillant kamen die kleinen Kunstwerke beim Kinderschminken heraus. Schon bald liefen schöne Schmetterlings- und Marienkäfergesichter aber auch der etwas finstere Darth Maul über das weitläufige Gelände. Mit der künstlerischen Ausführung waren Helga Westerhuis mit Tochter Lena und Lena Hojan den ganzen Tag über beschäftigt.


Ein weiteres Highlight für die Kinder war die Kescher-Aktion am großen Teich auf dem Gelände. Dazu war extra Dipl. Biologe Dieter Schneider aus Alpen-Veen angereist. Der NABU-Mann traf genau den Nerv der Kinder. Auch die Erwachsenen schauten neugierig zu – gerne auch bei selbstgebackenen Kuchen, frisch aufgebrühtem Kaffee, den die Damen vom Naturgarten e.V. wieder gegen eine kleine Spende freundlich zu präsentieren wussten.


Weitere tierische Besucher waren ebenfalls vor Ort: vom zahmen Uhu bis zum Waldkauz aus der Zucht. Die gefiederten Fotostars kamen aus der NABU-Greifvogelstation aus Wesel. Jung-Igel „Jana“ eroberte ebenfalls die Herzen von Jung und Alt. NABU-Igelfachfrau Norma Heldens und Tochter Margaux konnten am Igel-Infostand ausführliche Auskünfte erteilen. Für die Königinnen der Bestäuberinnen, den Bienen, war Almut Köhnen mit ihrem Stand vertreten.

 

Die Mannschaft um Johannes Schürmann vom Naturgarten e.V., Regionalgruppe Rhein-Ruhr, war ebenfalls den ganzen Tag gefragt. Führungen durch den großen Kräutergarten wurden von vielen Besuchern gerne wahrgenommen. Auch die Kreativangebote mit Naturmaterialien fanden großen Anklang. Naturführungen über das Gesamtgelände veranstaltete der Initiator des Projektes, Vorstands-Mitglied Gregor Alms, wieder einmal sehr überzeugend.


Das NABU-Familienfest war auf jeden Fall auch ein Fest der Sinne, bei dem viele Helfer sowohl von Vertretern mehrerer Ortsgruppen sowie vom Vorstand aktiv dabei waren.

 

 Apfelpresse in Aktion

  Bernd Schürmann und Gerd Böllerschen hatten die Obstpresse voll im Griff.

  Foto: Peter Malzbender

   
 Apfelwurf

  Apfelweitwurf in die Obstpresse war bei den Jungs besonders beliebt.

  Foto: Peter Malzbender

  

 Apfelsaft probieren

  NABU-Orts-Chef Carsten Fröhlich aus Xanten war auch tatkräftig dabei.

  Foto: Peter Malzbender

  

 Kinderschminken

  Lena Westerhuis (rechts) verzauberte das Gesicht des süßen Mädchens.

  Foto: Peter Malzbender

  

 Zwillinge

  Mutter mit Zwillingen.

  Foto: Peter Malzbender

   

 Kinderschminken

  Die NABU-Umweltwissenschaftlerin hatte sehr viel Spaß mit den Kleinen.

  Foto: Peter Malzbender

  

 Bunte Gestalten

  Der NABU bringt gerne Farbe ins Spiel.

  Foto: Peter Malzbender

  

 Keschern am Teich

  Hochkonzentriert kescherten die jungen Naturforscher.

  Foto: Peter Malzbender

  

 Dieter Schneider

  Biologe Dieter Schneider (rechts unten) gab sein Wissen über die Teichbewohner weiter.

  Foto: Peter Malzbender

  

 Gastfreundlichkeit

  Die liebenswürdige Versorgungstruppe vom Naturgarten e.V..

  Foto: Peter Malzbender

  

 Pausensnack

  Naturschutz-Nachwuchs mit gutem Appetit.

  Foto: Peter Malzbender

  

 Igelfachfrau informiert

  NABU-Igelfachfrau Norma Heldens musste ständig „Jana“ präsentieren.

  Foto: Peter Malzbender

  

Igelfreund 

 „Jana“ war der Liebling bei Groß und Klein.

  Foto: Peter Malzbender

  

 Naturschätze

  Naturgarten e.V. hatte viel Dekoratives anzubieten.

  Foto: Peter Malzbender

  

 Freiheit

  Ein wieder aufgepäppelter Turmfalke konnte vor den Augen vieler Besucher wieder

  in die Freiheit entlassen werden.

  Foto: Mario Martins Maia

  

 Artikel von Peter Malzbender, Oktober 2016
 


Tag der offenen Naturarena im September:

Lecker und gesund: Was man mit Minzen alles machen kann.


Sonntag, 04.09.2016 in der NABU-Naturarena-Bislich, Auf dem Mars von 11:00-17:00 Uhr.
Der NABU und der Naturgarten e.V. laden wieder ganz herzlich in die NABU-Naturarena nach Bislich ein. Über die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten der Minze berichtet Sabine Arzberger aus Mülheim. Ob süß oder herzhaft, das herrlich erfrischende Kraut aromatisiert unverwechselbar Getränke und Speisen. Kostproben werden an diesem Tag angeboten, so lange der Vorrat reicht. Besucher können sich übrigens Minz-Ableger für zu Hause selbst einpflanzen; Erde und Töpfe sind vorhanden.


Wer mehr Natur in seinem eigenen Garten, auf der Terrasse oder Balkon haben möchte, für den hat der Naturgarten e.V. viele praktische Tipps parat. Geeignete Pflanzen und Sämereien dazu können an diesem Tag erworben werden.


Um 12:00 Uhr und 14:30 Uhr werden alle Besucher dazu eingeladen, an einer qualifizierten Führung mit NABU-Vorstandsmitglied Gregor Alms teilzunehmen. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl wieder gesorgt; insbesondere die selbst gemachten Kuchen sind mittlerweile ein echter Renner.

  

Stand Naturgarten e.V.
Der Naturgarten e.V. präsentiert ein vielfältiges Angebot an heimischen Pflanzen.
Foto: Helga Westerhuis

 

Pressemitteilung August 2016

  


Offene Naturarena präsentierte sich erstmals in 2016

Naturschutzbund und Naturgarten e.V. hatten für den 1. Mai erstmals in diesem Jahr wieder zur offenen Gartenpforte eingeladen. Angesichts des unangekündigt guten Wetters kamen viel mehr Leute als erwartet vorbei, und das obwohl zum 1. Mai doch oft genug traditionelle Touren gefahren werden und mit Wiesnfest, Maikirmes und Bislicher Schützenfest auch noch einiges anderes los war.

Mancher wollte sich erst mal das angekündigte neue "Baumregal" anschauen, eine Sammlung von Holzstämmen auf einem grob gezimmerten Holzregal; sie werden nach und nach mit einer Beschreibung des Gehölzes und Zusatzinfos bestückt. Gern besucht und bestaunt wurde auch wieder die große Wildbienenwand, um die herum es endlich nach den zuletzt kalten Wochen wieder ordentlich brummte und summte.
An den beiden vom NABU-Vorsitzenden und Ornithologen Peter Malzbender geleiteten Führungen nahmen jeweils ca. 40 Personen teil. Was ein Totholzgarten, Gewässer, ein vielgestaltiger Lebensraum und nicht zuletzt der Verzicht auf Chemieeinsatz bewirken kann, erfuhren sie durch die vogelkundlichen Anmerkungen Malzbenders, der auch zu seiner eigenen Überraschung zuletzt 26 Brutvogelarten im gesamten Gebiet sicher identifizieren konnte.
Während der kurzen Wanderung über das Gelände konnten Goldammern, ein Zilpzalp, Buchfinken, Mönchsgrasmücke, Turmfalke, Mäusebussard, Mehlschwalbe, Rauchschwalbe und Mauersegler beobachtet werden - als Fressgäste kommen noch einige Arten mehr dazu.
Totholz ist nicht tot - Uwe Heinrich
Totholz ist alles andere als Tot
Foto: Uwe Heinrich

 

Das Baumregal - Uwe Heinrich
Sieht noch spärlich aus - Das Baumregal nach Idee und Entwurf von Rainer Schürmann
Foto: Uwe Heinrich

Bis Oktober finden interessierte Beobachter die Pforten der Naturarena an jedem ersten Samstag im Monat von 11:00 - 17:00 Uhr offen vor. Die Schwerpunktthemen wechseln.

 

Offene Naturarena mit neuem Projekt

Am Sonntag, den 1. Mai 2016 ist zum ersten Mal in diesem Jahr wieder die Naturarena von 11.00 – 17.00 Uhr in Wesel-Bislich geöffnet. Dazu laden der NABU und der Naturgarten e.V. Naturinteressierte herzlich ein. Neu entsteht ein Baumartenregal: Hier sind bisher 15 verschiedene Stammabschnitte heimischer Baumarten ausgestellt, die mit ihren typischen Rindenstrukturen ein wichtiges Bestimmungsmerkmal in der freien Natur sind. Im Verlauf des Jahres soll zu jeder Baumart ein Infokasten gefüllt werden, in dem man alles Wichtige über den Baum erfahren kann.

 

Neu entstanden ist auch ein Minzbeet im Kräutergarten mit zehn unterschiedlichen Sorten. Kaum zu glauben, dass jede Art für einen anderen Verwendungszweck nutzbar ist.


Totholz und seine Bedeutung in der Natur wird ein weiteres Thema an diesem Sonntag sein, das den Blick in besonderer Weise auch auf den Käfergarten richtet. Wie man kleine Gartenprojekte aus Frischholz herstellen kann wird ebenfalls gezeigt. Lassen Sie sich inspirieren, mit Naturmaterialien kreativ zu arbeiten. Viele Vogelarten nutzen inzwischen die Naturarena als Brutplatz, darum wird es bei den Brutvogelführungen um 12:00 und 15:00 Uhr gehen, die vom NABU-Kreisvorsitzenden Peter Malzbender geführt werden. Und nebenbei können Pflanzen und Samen heimischer Wildpflanzen auch für Terrasse und Balkon erworben werden.


Erfrischende Getränke sowie Kaffee und Kuchen versüßen den Besuch in der Naturarena.

 

Weitere Termine für die "Offene Naturarena" finden Sie hier

 

 Käfergarten im Blickpunkt
Führung durch den Käfergarten - Gregor Alms (links im Bild) informiert.
Foto: Peter Malzbender

 

Pressemitteilung April 2016

 

 


 

„Erntedank in der Naturarena“

Zum letzten Mal in diesem Jahr öffnet die NABU-Naturarena in Wesel Bislich „Auf dem Mars“ am Sonntag, den 04.10.2015 von 11.00 -17.00 Uhr wieder ihre Pforte. NABU-Kreisgruppe Wesel und Regionalgruppe Naturgarten e.V. laden unter dem Thema "Erntedank" ein. Besucher lernen die Vielfalt heimischer Obstsorten kennen. Überzeugen sie sich vom außergewöhnlichen Geschmack der Eifel- oder Sternrenette! Diese und andere Apfel- und Birnensorten vom Niederrhein können beim NABU erworben werden. Natürlich gibt es auch dort weitere Informationen zum Thema Streuobstwiesen. Auch die Vielfalt der heimischen Wildblumen wird noch einmal vorgestellt. Der Oktober ist eine gute Pflanzzeit, damit Wildbienen und Co. im nächste Gartenjahr auf ihre Kosten kommen. Gegen eine Spende gibt der Naturgarten e.V. Pflanzen an die Besucher weiter. Mehr als 20 verschiedene heimische Wildblumen im Topf, Wildblumensamen sowie Samenmischungen könnten so im nächsten Jahr ihren Garten bereichern. Im Kräutergarten haben Besucher die Gelegenheit, Küchen- und Teekräuter als kleines Sträußchen zum selber Trocknen zu ernten. Der Verein "Arche Noah", der sich für den Erhalt und die Entwicklung der Kulturpflanzenvielfalt einsetzt, stellt sich vor. Um 14.30 Uhr findet eine Führung für interessierte Besucher durch die Naturarena statt. Und natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt: Herzhaftes und Süßes sowie Kaffee  und erfrischende Getränke laden zum längeren Verweilen in der Naturarena ein. Der Eintritt ist frei!

 

 Pflanzenangebot
Der Naturgarten e.V. bietet verschiedene Pflanzen an.
Foto: Helga Westerhuis

 

 

 Führung über das Gelände
Um 14:30 Uhr findet eine Führung über das Gelände statt.
Foto: Helga Westerhuis

  


 

NABU-Naturarena startet am 3. Mai wieder die "offnenen Sonntage"

Jeden 1. Sonntag im Monat (Mai - Oktober) öffnet die NABU-Naturarena ihre Pforten - und am 3. Mai ist es endlich wieder soweit: NABU und Naturgarten e.V. laden von 11 bis 17 Uhr zum Saisonstart ein.
Verschiedene Demonstrationsflächen wie z.B. verschieden große Teiche, Feuchtwiese, Sanddüne, Käfer- und Schmettterlingsgarten bieten dem Besucher die Möglichkeit, ökologische Zusammenhänge in der freien Natur zu erkennen und zu begreifen. Naturinteressierte können die unterschiedlichen Biotope der Naturarena auf eigener Faust erkunden oder auch um 14:30 Uhr an einer Führung teilnehmen.
Themenschwerpunkte am kommenden Sonntag: Ideen für die Anlage eines kleinen Naturgartens, Tipps für den Gartenteich, kreative Beispiele für die Bepflanzung von Balkon und Terrasse mit Wildpflanzen.
Im Kräutergarten wird der Löwenzahn im Mittelpunkt des Betrachters stehen: Eßbares sowie weitere, interessante Infos über die gelbe Lieblingspflanze der Kinder werden preis gegeben. Und natürlich wird auch die heimische Wildpflanze des Jahres , der Teufelsabbiss, vorgestellt. Der Besucher hat die Möglichkeit, Wildpflanzen sowie reproduzierbare Gemüsesorten (Jungpflanzen) zu erwerben.
Für das leibliche Wohl ist natürlich auch gesorgt: Kaffee und Kuchen solange der Vorrat reicht. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Der Eintritt ist kostenlos.
Weitere Termine und Öffnungszeiten unter
Öffnungszeiten 

 

Tag der offenen Tuür in der Naturarena
Begeisterte Besucher zum "Tag der offenen Tür" auf dem Gelände der Naturarena
Foto: Peter Malzbender

 

 


 

Oktober 2013: Geocaching für Kinder

 


 

Juni 2013: Eröffnung NABU-Naturarena

Am 8. Juni wurde das Gelände der NABU-Naturarena der Öffentlichkeit vorgestellt. Mehr als 1.000 Besucher kamen über den ganzen Tag verteilt vorbei und informierten sich über die unterschiedlichsten Lebensräume, die auf dem Gelände „Auf dem Mars“ in Wesel-Bislich in unmittelbarer Nähe zur Weseler Aue in den letzten vier Jahren angelegt worden sind.

Die Naturarena ist jeden ersten Sonntag im Monat (Mai - Oktober) von 11 bis 17 Uhr für Besucher geöffnet. Größere Gruppen werden gebeten sich anzumelden: info@NABU-Wesel.org

 

 

 Naturarena Nistturm

Fotos: Frank Boßerhoff

Viele Besucher kamen mit dem Fahrrad zur Eröffnung der NABU-Naturarena. Am und im Nistturm sind mind. ein Dutzend verschiedene Nistkästen- und Höhlen angebracht, u.a. für Schleiereulen, Turmfalken, Stare, Mehlschwalben, Mauersegler, Hohltauben, Sperlinge, verschiedene Meisenarten, sowie für Nischenbrüter. Darüber hinaus unterschiedliche Fledermauskästen sowie Nisthilfen für Wildbienen und andere Insekten.

 

 

 Naturarena Bürgermeisterin FB
Foto: Frank Boßerhoff

Die Weseler Bürgermeisterin Ulrike Westkamp (mitte) hier im Gespräch mit NABU-Vorstand Peter Malzbender (links) und Projektleiter und Initiator der Naturarena Gregor Alms (rechts).

 

 

 Naturarena Schleiereule
 Foto: Frank Boßerhoff

Die Schleiereule aus der Greifvogel-Aufzuchtstation in Wesel war einer der Stars bei den Kindern. Ornithologe Peter Malzbender (geschäftsführender Vorstand vom NABU) stellte diese und weitere Eulenarten vor und erzählte viele interessante Details dazu.

 

 

 Naturarena Schleiereule Besucher
 Foto: Frank Boßerhoff

Kinder und Erwachsene waren begeistert, eine Schleiereule anfassen zu können. Peter Malzbender (rechts am Bildrand stehend) erzählte Wissenswertes zu den Greifvögeln und Eulen.

 

 

Naturarena Pavillon
Foto: Frank Boßerhoff

Der zentrale Pavillon. Davor einer der Teiche mit vielen Unterwasserpflanzen, wie z.B. Hornkraut, Tausendblatt oder Laichkräuter und Seerosen.

 

 

Naturarena Teich FB
Foto: Frank Boßerhoff

Teiche: Auf dem Gelände der Naturarena gibt es mehrere unterschiedlich konzipierte Teiche. Hier ist eine Flachwasserzone mit den typischen kleinen runden Blättern der Seekanne zu sehen. Am Ufer blüht gerade die Schwertlilie. Im Hintergrund ist die Benjeshecke (Totholzhecke) zu sehen.

 

 

Naturarena Schmetterlingsgarten FB
Foto: Frank Boßerhoff

Der Schmetterlingsgarten (aus der Vogelperspektive ist eine Schmetterlingsform erkennbar) lockt u.a. Schmetterlinge, Hummeln und Bienen an und stand in voller Blütenpracht. Hier finden sich zahllose Duft- und Blütenpflanzen, so z.B. Salbei, Blutweiderich, Margerite, Kamille, Minze, Nachtkerze, Königskerze und viele Weitere.

 

 

 Naturarena Kaefergarten mit Besuch

 Fotos: Frank Boßerhoff

Gregor Alms erklärt den Totholz- und Käfergarten.
Naturarena Käfergarten Totholz
Foto: Frank Boßerhoff

Verrottendes, liegendes Holz und aufrecht stehende Stämme ziehen viele Käfer und andere Insektenarten an und bieten zahllosen Pilzen eine Lebensgrundlage.

 

 

Naturarena Kräutergarten FB
Foto: Frank Boßerhoff

Der Kräutergarten wurde in Form von Hochbeeten angelegt. Hier wachsen fast 100 verschiedene Heil- und Gewürzkräuterarten. Zu vielen von Ihnen gibt es schon Erklärungen zu lesen.

 

 

Naturarena Immennisthilfe Block Naturarena Immennisthilfe FB

Foto: Frank Boßerhoff

In der Insektennistwand finden sind zahllose Beispiele für Nisthilfen: Holzblöcke mit gebohrten Löchern unterschiedlichster Größe, hohlen Stängeln, Lehmblöcken, usw.

Foto: Frank Boßerhoff

Das Insektenhotel zog nicht nur Insekten sondern auch zahllose Besucher an, die sich informierten.

 

 


 

RWE Klimaschutzpreis für die NABU-Naturarena

 

Zum zweiten Mal nach 2011 wurde in Wesel der RWE-Klimaschutzpreis verliehen. Insgesamt wurden vier Preisträger ausgezeichnet.

Bürgermeisterin Ulrike Westkamp, Rainer Hegmann (Leiter der Hauptregion Rhein-Ruhr der RWE Deutschland), Daniela Lohmeyer (Diplom Ingenieurin) und Norbert Borgmann (Obermeister der Innung Sanitär, Heizung, Klima) überreichten die Siegerurkunden an die Gewinner.

Der erste Platz wurde gleich zweimal vergeben:

Der Naturschutzbund Wesel erhielt für die NABU-Naturarena "Auf dem Mars" ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro für die Erhaltung der naturnahen Grünzonen in Wesel-Bislich. "Dieser Naturerlebnisraum ermöglicht es insbesondere Jugendlichen, den Umweltschutzgedanken zu erleben," begründete Ulrike Westkamp die Entscheidung der Jury.

Ebenfalls nach Bislich, zum dortigen Heimatverein, ging ein weiterer erster Platz. Der Verein hat sich u.a. mit dem Projekt "Rad- und Wanderweg am Ellerdonksee" und dem Kauf von energiesparenden LED-Leuchten für die Weihnachtsbeleuchtung für den Klimaschutz engagiert.

Die ebenfalls zwei zweiten Preise gingen an die Sozialpsychiatrische Initiative Xanten - kurz Spix e.V. - für ihre Radstation "Gleis 31" am Weseler Bahnhof und der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. mit dem Projekt "Neugestaltung einer Grünanlage im Schepersfeld".

 

"Der RWE Klimaschutzpreis fördert Initiativen vor Ort, die mit ihren Projekten das Klima schützen und den Umweltschutz vorantreiben", erklärte die Jury bei der Preisverleihung. "Wir freuen uns, dass wir viele Initiativen in der Stadt haben, die sich für dieses Thema engagieren."

 


In der NABU-Naturarena wird gelesen

Broschüre zu Wesel liestEinfach mal zuhören - Literatur zum Genießen in der Stadt Wesel. Unter diesem Motto führt die Weseler Stadtbücherei zum 8. Mal die Aktion "Wesel liest" durch. Vom 17. bis 21. September heißt es "Literatur tanken" an spannenden Orten. Auch der NABU-Wesel ist wieder mit dabei und bietet mit der Naturarena einen außergewöhnlichen Treffpunkt zum Zuhören.

20.09.2012, 19.00 Uhr, NABU-Naturarena, Auf dem Mars, 46487 Wesel

Johannes Schürmann und Susan Findorf / Naturgarten e.V lesen für Jugendliche und Erwachsene aus “Von Fallensteller und Liebesschwindler- Begegnungen im Naturgarten“ von Werner David und „Gartengeschichten“ von Eva Demski.
Der Abend wird von Betina Alms musikalisch begleitet. Da nur ein begrenztes Platzangebot zur Verfügung steht, wird um Voranmeldung unter Tel.: 02859/492 gebeten.


Weitere Veranstaltungen zur Aktion "Wesel liest" finden Sie unter http://www.wesel.de/C125747B004BE4D6/html/50D26F2EE795E183C12576B2004C85FD?opendocument&nid1=41162_72765.

 

 


Referententreffen in der Naturaraena

Referententreffen in der NaturarenaJetzt wird es ernst - Die Naturaena soll ihrem Zweck entsprechend Kinder und Jugendliche für die Natur sensibilisieren. Um sich mit den Möglichkeiten des über 7.200 qm großen Geländes vertraut zu machen, trafen sich am 30. März sieben Referentinnen und Referenten, die bereits Erfahrungen mit den Naturdetektiven oder anderen Naturpädagogischen Angeboten haben.
Spinnen, Fotografie, Kräuter, Insekten, Fledermäuse sind nur einige der Themen, die sie abdecken wollen. 
 

Mit dabei sind Helga Westerhuis, Stefanie Krüßmann, Silke Döringhoff, Brigitte und Werner Fellmann, Martin Kreuels und Johannes Schürmann.

 


Turmübergabe am 30. März 2012

Ehemaliger Trafoturm mit NisthilfenNun ist es offiziell, der NABU ist jetzt Eigentümer der alten Turmstation Auf dem Mars in Wesel-Bislich.
Am 30. März übergab Michael Sonfeld vom Immobilienmanagement des RWE Deutschland den alten Trafoturm an den Projektleiter der NABU-Naturarena, Gregor Alms.
Der 1923 errichtete und 2011 gründlich renovierte Trafoturm dient nun als Werkzeuglager der Naturarena und bietet Unterschlupf für zahlreiche Tierarten. Im Oberstock finden sich Nisthöhlen für Turmfalke und Schleiereule. Außen am Turm hängen Kästen für Mauersegler und Mehlschwalbennester, weitere Fledermaushöhlen, Brutkästen für Hummeln, eine Spatzenburg und unterschiedliche Bruthilfen für Insekten.
Eine richtige Schausammlung für Nisthilfen, die jeder Hausbesitzer auch bei sich zu Hause zur Unterstützung einer vielfältigen Tierwelt nutzen kann.

"Der alte Trafoturm hat seinerzeit Licht ins Dunkel gebracht", so Michael Sonfeld vom RWE - stand der doch am Anfang der Stromversorgung des Deichdorfs. Nun hat er im Zuge der Netzmodernisierung jedoch ausgedient. RWE Deutschland freut sich über jeden Turm, der als Landmarke erhalten werden kann. Gesucht wird jeweils nur eine sinnvolle neue Nutzung und dies ist Auf dem Mars gelungen.


Sponsorentreff im September 2011

Der Turm grüßt - Uwe HeinrichJetzt ist sie schon von Ferne gut zu sehen, die NABU-Naturarena zwischen Flüren und Bislich, ragt doch der alte Trafoturm aus dem Grün heraus und trägt die Flammneue Aufschrift mit dem Hinweis auf das Vorzeigeprojekt der NABU-Kreisgruppe in Wesel.
Dort hat sich viel getan und so war es nun an der Zeit, dass die Sponsoren einmal sehen können, was mit ihrer Hilfe entstanden ist.

So lud der NABU zum Sponsorentreff ein und das Wetter spielte mit. Bei herrlichem Sonnenschein, der pünktlich zum Herbstbeginn den Spätsommer einläutete, konnte Gregor Alms, Leiter und Motor des Projektes tatsäcBesuch im Schmetterlingsgarten - Uwe Heinrichhlich die meisten Spender begrüßen. In seiner Ansprache konnte er sie und auch die vielen tatkräftigen Helfer garnicht alle nennen. Er freute sich aber umso mehr, dass er richtig etwas vorweisen konnte.


Der Schmetterlingsgarten stand in voller Blüte und war umschwärmt von Insekten aller Art. Auch die ersten Kräuterbeete waren frisch bepflanzt und der neue Höhepunkt des Projekts, der alte Trafoturm leuchtete frisch gestrichen und mit einer Vielfalt an Nisthilfen für Vögel, Insekten und Fledermäuse bestückt am Eingang zum kleinen Paradies.
In seiner Rede konnte Gregor Alms einen unerwarteten FürsprGrußwort von Bürgermeisterin Ulrike Westkamp - Uwe Heinrichecher zitieren, hatte doch Papst Benedikt XVI. tags zuvor erst im Bundestag gesagt: "Die Bedeutung der Ökologie ist heute unbestritten!". Die Naturarena soll diesen Gedanken in die Zukunft transportieren, denn sie ist dazu konzipiert, auch Treffpunkt von Kindern und Jugendlichen zu sein, um Natur und ihre inneren Zusammenhänge beobachten und begreifen zu können.

 

Bürgermeisterin Ulrike Westkamp freute sich bei ihrem ersten Besuch auf dem Gelände über das gelungene Werk und dankte sowohl den Sponsoren, als auch den vielen helfenden Händen, die das Projekt mit Leben füllen.

 


Ab Juli viel Neues

Der Trafoturm Auf dem Mars - Uwe HeinrichSeit Kurzem ist der NABU Kreis Wesel Eigentümer des alten Trafoturms. Die stromführenden Innereien sind beseitigt, die Kabel nach Bislich und Diersfordt sind nun unterirdisch verlegt.

Für die Naturarena kommt der alte Bau wie gerufen. Er bietet Platz für Werkzeuge und Material und wird bald Quartier für Vogelwelt und Fledermäuse.

Die Isolatoren werden verschwinden. An ihre Stelle treten zukünftig eine Nisthilfe für Turmfalken und auf der gegenüberliegenden Seite ein Schleiereulenkasten. Weitere Öffnungen sollen als Einschlupf für Fledermäuse dienen.

Auch in den übrigen Bereichen der Naturarena hat sich einiges getan. Im zukünftigen Krätergarten stehen die Hochbeete, die Fläche ist mit Planen abgedeckt, um den Boden für die Kräuterbepflanzung vorzubereiten. Aufnahme finden sollen Heilkräuter von Kopf bis Fuß, Färbepflanzen und alles, was in der Küche Platz hat.
Der Bewuchs der Dünenlandschaft musste etwas ausgedünnt werden, um die Artenvielfalt zu fördern.
 


Das Neueste im April 2011

Der Schmetterlingsgarten im April 2011 - Uwe HeinrichDie NABU-Naturarena macht deutliche Fortschritte. Mit vielen Helferinnen und Helfern ist eine Anlage entstanden, die bisher eine Benjeshecke, eine Wallhecke, einen großen und drei kleinere Teiche, einen Besucherpavillon und eine Dünenlandschaft sowie eine Feuchtwiese beherbergt.

Im Entstehen begriffen sind noch der Beerenobstgarten mit seinem Flechtzaun und ein Kräutergarten mit Hainbuchenhecke.
Beerenobstgarten mit Weidenflechtzaun - Uwe HeinrichGestalterisches Highligt ist nun der Schmetterlingsgarten der - in Mauern aus Ziegeln und Bruchholz von Kastanien gefasst - Sträucher beherbergen soll, die Schmetterlinge anziehen. Diese Teilanlage ist das Werk einer Gruppe von Naturgarten e. V. um den Bislicher Johannes Schürmann.

Übersicht über die Naturarena - Uwe Heinrich

Über den großen Teich hinweg bietet sich ein schöner Überblick über Schmetterlingsgarten, Feuchtwiese und Edelkastanien bis zur alten Streuobstwiese.

Projektleiter Gregor Alms ist stolz über die bisher geleistete Arbeit und freut sich mit seiner rührigen Truppe bereits auf den nächsten Tag der Offenen Gartentür.

 

 


Aktuelles vom Mars

Herbst 2010: Die NABU-Naturarena "Auf dem Mars" in Wesel-Bislich nimmt immer mehr Form an. Rund 300 Obstbäume wurden gepflanzt, der Schmetterlingsgarten wurde angelegt und die Grundpfeiler für den Pavillion konnten gesetzt werden.

 

 Der Pavillion wird uns vor Sonne und Regen schützen und dabei eine herrliche Rundumsicht auf das ganze Gelände bieten. Oben auf dem 8 Meter hohen naturbelassenen Baumstamm wird ein Storchennest zum Brüten einladen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die kleine Hecke rings um den Beerengarten ist notwendig, um die jungen Sträucher vor Wildverbiss zu schützen. Außerdem bietet wie wiederrum vielen Insekten und Kleinstlebewesen einen Lebensraum.

 


Mittendrin

Frühjahr 2010: Der NABU macht Naturschutz zum Anfassen. Unsere Kräuter und Beeren sind zum Probieren da und der große Teich ist begehbar. So können kleine und große Naturschützer mittendrin sein und nicht nur aus der Ferne gucken. Hier kann man die Natur aus nächster Nähe beobachten und mit den Elementen in Berührung kommen. Libellen flattern um den Kopf, überall riecht es nach Kräutern, der Wind bewegt die Gräser. Und wir: mittendrin!

 

 

 

 

 

 

 

Trittsteine kurz unter der Wasseroberfläche machen es möglich: ein begehbarer Teich.

 

 


1. Spatenstich zur NABU-Naturarena am 22.04.2009

Frühjahr 2009: Viele unserer Sponsoren und Förderer folgten der Einladung zum 1.Spatenstich an einem sonnigen Mittwochnachmittag im April und kamen zur NABU-Naturarena „Auf dem Mars“.

Die NABU-Kreisgruppe Wesel wird auf einem ca. 7.200 qm großen Gelände in Wesel Auf dem Mars/Bislicher Str. ein Informations- und Demonstrationsobjekt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene errichten. Gezeigt werden hier Streuobstwiesen, verschiedene Natur-Teiche, Hügellandschaft mit Trockenstandorten, Wallhecke, Benjeshecken, Kräutergarten, Schmetterlingswiese, Feuchtwiese u.a.

Gregor Alms (s. Bild links), Projektleiter der NABU-Naturarena „Auf dem Mars“ begrüßte herzlich alle Sponsoren, Förderer und Aktive der NABU-Naturarena auf dem Gelände in Wesel-Bislich. Anschließend erläuterte er mit großer Begeisterung über die Entstehung der Idee, die langfristige Planungsphase, Durchführung und die Ziele des Projektes.

 

 

Unser Ziel ist es, ein besonderes Angebot im Bereich der Umweltbildung aufzubauen: Veranstaltungen, Projekte und Mitmachaktionen in der freien Natur die lehrreich sind und Spaß machen, in denen die Vielfältigkeit der Natur untersucht und erforscht wird.

 

Wir bedanken uns im Namen des NABU-Kreisverband Wesel bei den Sponsoren für die aktuelle Fördersumme von 37.000 € (Die Gesamtkosten werden auf rund 100.000 € geschätzt).

 

 

Josefa Bittner, stellvertretende Bürgermeisterin von Wesel und Winfried Ricken, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des NABU-Kreisverband Wesel vollzogen gemeinsam den 1.Spatenstich. An dieser Stelle wird ein großer Teich entstehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem offiziellen Teil kam es bei einem Glas „Streuobstwiesensaft“ zu einem kreativen Gedankenaustausch. Noch lange wurde diskutiert, informiert und „gefachsimpelt“.

 

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